Sebastiankapelle, Göfis, 2005

Restaurationsarbeiten

Auftraggeber: Gemeinde Göfis

Bauleitung: Ing. Lampert Rudolf

Befundung und Betreuung: Mit Absprache des Denkmalamtes, Ing. Barbara Keiler

 

 

Geschichte

Die Sebastianskapelle wurde als Pestkapelle erbaut und im Jahre 1429 eingeweiht. Sie ist ein schlichter niedriger Bau mit relativ grosser Vorhalle und einer einfachen halbkreisförmigen Absiss. Die in relation zur Kapelle schräge und mehr gegen Osten gewendete Lage des Turm deutet wahrscheinlich auf einen mittelalterlichen Vorgängerbau hin, wovon nur der Turm übriggeblieben ist. Quelle: Joachim Simon Bayer, Kirchengeschichte von Göfis.


Aufgabenbereich

Teilweise Erneuerung des Verputzes. Kalklasur des Innen­raumes und ölanstrich der Eingangstüre und Fenster.


Arbeiten

Eingangstüre: Hier wurde der Kunstharzlack mit einer Klinge vorsichtig entfernt und mit einem zweimaligen ölanstrich versehen.
Stirnbretter: Diese wurden geschliffen und mit einer ölfarbe zweimal lasierend gestrichen.
Innenraum: Putzschäden wurden mit Kalkmörtel ausgebessert. Der Chor und das Schiff wurden mit einem zweimaligen Kalkanstrich versehen.
Fenster: Hier war es notwendig den losen ölkit zu entfernen. Dieser wurde sodann erneuert und die Fenster mit einer öllasur zweimal gestrichen. Schadhaftes Fensterglas wurde durch altes Fensterglas ersetzt.
Vorhalle, Fassade: Die Putzschäden in der Vorhalle und an der Fassade wurden mit »Excellent Feuchtigkeitsregulierputz« behoben. Die Vorhalle wurde mit »Keim Granital Spezial« zweimal gestrichen.

 

Ansicht

 

Chor nach zweimaligem Kalkanstrich

Vorraum nach dem Anstrich

Segmentbogentüre geölt

Fertig bearbeitete Fenster

Schadensbilder

Aufsteigende Feuchtigkeit und Salzausblühungen.